13.07.2026
C wie Courtage
Was kostet ein Immobilienmakler – und wer bezahlt die Provision?
Eine berechtigte Frage. Schließlich möchte jeder wissen, welche Kosten beim Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie entstehen.
Beim Immobilienverkauf
Beim Verkauf einer Wohnimmobilie beträgt die Courtage 3,57 % inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer (3,0 % netto) für den Käufer und 3,57 % inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer (3,0 % netto) für den Verkäufer.
Seit der Gesetzesänderung Ende 2020 gilt bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den meisten Fällen: Käufer und Verkäufer tragen die Maklerprovision zu gleichen Teilen. Das schafft Transparenz und Fairness für beide Seiten.
Bei der Vermietung
Für die erfolgreiche Vermittlung einer Mietwohnung oder eines Hauses beträgt die Provision zwei Nettokaltmieten zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer (insgesamt 2,38 Nettokaltmieten).
Hier gilt das sogenannte Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch. In den meisten Fällen ist das der Vermieter.
Und wann wird die Provision fällig?
Ganz einfach: Erst wenn ich erfolgreich war.
Beim Verkauf entsteht der Provisionsanspruch erst mit dem wirksamen Abschluss des Kaufvertrags beim Notar.
Bei einer Vermietung wird die Courtage erst fällig, wenn ein Mietvertrag zustande gekommen ist.
Mit anderen Worten: Kein Verkauf – keine Provision. Keine Vermietung – keine Rechnung.
Warum lohnt sich ein Makler überhaupt?
Eine professionelle Immobilienvermittlung umfasst weit mehr als nur ein Inserat im Internet. Von der Wertermittlung über hochwertige Exposés und Besichtigungen bis hin zur Bonitätsprüfung, den Kaufvertragsvorbereitungen und der Begleitung beim Notartermin stecken viele Stunden Arbeit hinter jedem erfolgreichen Verkauf.